Sao Paulo, der Bundesberg und Salvador (pelourinho)
Also machte ich mich auf den Weg nach Sao Paulo... sieben Stunden im Bus und einen halbwegs ausgeschlafenen Henry um halb sieben morgens später, konnte ich in Sao Paulo Bäume umarmen! Sao Paulo ist ein Moloch von Grossstadt! Aber Henry war ein guter Führer und brachte mich erstmal zu einem Ort mit anständigem Kaffee, was durch eine Herausforderung darstellen kann! Wir tauschten erst mal den ganzen Klatsch und Tratsch aus und nach dem Frühstück sammelten wir Lana ein, Henrys Herzblatt.

Den Nachmittag nutzten wir um Sao Paulos oder besser brasilianischen Körperklut im Park zu bestaunen: Die Männer laufen Muskelbepackt, in hautengen und knappen Höschen über die Joggingstrecken und demonstrieren ihre schweissgebadeten Stahltorsos, während die Frauen ihre jahrelang gepfegten Bikinimarken subtil aus den Freien Stellen Ihrer Oberteile hervorleuchtn lassen. Also ganz schön extrem... nicht umsonst gibt es hier ungefähr einhundert verschiedene Magazine zum Thema Mode, Fitness und plastisches Chirugie...
wir liessen uns aber nicht lange beeindrucken und ich konnte Henry doch tatsächlich in ein Museum schleppen... wir gingen also in die Bienale und bestaunten vor allem den "Bundesberg"! Ein Projekt von einem Ungarischen Künstler, der Müll in Deutschland zu kleinen Bausteinen (so wie Lego) recycln will und damit in der Hasenheide und in Tempelhof einen 1km hohen Berg errichten will: mit Seilbahn, Wäldern und Wasserfall! Eine geniale Idee!
Danach musste ich mich erstmal ausruhen und Henry, die Sau, hat eine geheime Freude entwickelt mich beim Schlafen zu photographieren... naja er hatte ja während unserer Reise auch oft genug Möglichkeiten dazu!

Und ehe ich mich versah waren wir in Salvador! Da waren nur ein Flug, zwei Stunden verspätung und eine mexikanischen Pousada im Küstenviertel "Barra" und einmal aufstehen und wir konnten durch das historische Zentrum Pelourinho stolpern! Da der pelourinho nicht nur das afrobrasilianische Kulturzentrum Salvadors mit Percussiontruppen wie Olodum und Capoeiraakademien ist, sondern auch Touristenanzugspunkt Nummer eins, werden dem Besucher alle fünf Meter Ketten aus Dendê-Nüssen, Holz oder Steinen angeboten, ferner T-Shirts, Taschen und unzählige andere Souvenirs wie zum Beispiel Hüte, wie bei diesem freundlichen Kollegen auf dem Photo.

Naja und am Ende noch ein Beweis, dass auch Brasilianer ein Gefühl haben für Weihnachtskitsch! Es kam sogar falscher Schnee (also Seifenschaum) aus einer Düse, aber das ist auf dem Photo nicht gut zu sehen!

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