ANNE, Iemanja und die kleinen brasilianischen StrandCapoeiristaMachos
Und dann kam der grosse Tag immer naeher: Annes Ankunft. Inzwischen hatte ich meinen Standpunkt nach Sao Paulo verlagert und hauste in der Naehe der Praca da Republica in einem Hostel und erkundete die Gegend und war doch in den Gedanken nur beim Flughafen.
Dann klingelte der Wecker in der Frueh, als auf den Starssen von Sao Paulo noch nichts los war und nur die Bewohner der sprichwoertlichen Strasse ihr Hab und Gut in Einkaufswagen oder improvisierten Karren durch die Haeuserschluchten zogen. Ich schritt dennoch forschen Schrittes im Lichtpegel der Strassenlaternen bis zur Bushaltestelle des Airportshuttles und vergass einfach alle Geschichten ueber Ueberfaelle und andere Unannehmlichkeiten Brasiliens und vor allem dieses 18 Millionen Moloches. Und ich bin auch gut angekommen und konnte zusammen mit meinen ganzen Zotteln auf Anne vor dem Ausgang der internationalen Fluege warten.
Wir zwei haben uns dann erstmal einige Tage zum erneuten Kennenlernen genommen und waren doch recht bald damit einverstanden zusammen zu reisen - oder UEBERGLUECKICH! Vielleicht nicht jede Minute, aber das gehoert dazu...
Wir sind dann nach Salvador geflogen und hier praesentiere ich Anne mit im Hintergrund ausgestreuten Blumen auf dem Meer, da es der 2. Februar war, das fest von Iemanja. Iemanja ist die Goettin des Meeres und auch Goettermutter - ihr fest ist das wichtigste religioese Ereignis des Jahres in Salvador.

Es gab zwei Teile des Festes: Morgens um vier, als wir beide noch gemuetlich im Hostel lagen, begannen die Zeremonien und waerten bis weit in den Tag und gegen Mittag begann dann das Strassenfest, was die Brasilianer anzog: Laute Musik, viele (sehr Viele) Menschen und jede Menge Alkohol. Anne und ich waren sehr enttaeuscht, da wir nicht mit einer Art Rummel gerechnet hatten, sondern mehr mit Prozessionen und solch schillernden Priesteren wie der wuerdevolle Dame hier unten...

Nach Salvador zogen Anne und ich uns auf Morro de Sao Paulo zurueck, eine Insel in der grossen Bucht Bahias, um das faule Starndleben zu geniessen. Das hatte sich vor allem Anne nach ihrer Pruefung verdient!
Anne machte auch gleich Freundschaft mit den kleinen brasilianischen Strandmachos, die ihr erstmal stolz ihre Capoeira-moves zeigen mussten...
... und mit stolzgeschwellter Brust entlangstolzierten, nachdem Anne sich hat umschmeissen LASSEN! Wir hatten auf jeden Fall eine wunderbar entspannte Zeit!
Und jetzt sitze ich gerade in Salvador und wir warten auf unseren Flug in den Sueden, um Parana noch einmal zu besuchen bevor es dann bald auch schon wieder nach Deutschland geht. Jetzt muessen wir nur noch nen Weg finden unsere Angeberbraeune zu konservieren...

1 Comments:
konrad,
vocês acabaram de sair aqui de casa e não poderia deixar de escrever alguma coisa.
apesar de termos convivido relativamente pouco, ficou nítido para nós (aqui incluo o joão) que estivemos diante de uma pessoa especial, de coração generoso e alma iluminada.
a sua gentileza, delicadeza, educação, a sopa de cebola e, agora, o moleskine (rs rs) não serão esquecidos.
espero, sinceramente, que a gente não perca o contato e que a vida nos permita vários encontros futuros.
desejo que vc e anne sejam muito, muito felizes!!!
abraços com carinho,
carol
6:55 PM
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