Weihnachten und andere Erfahrungen auf brasilianische Art
Weihnachten feierten wir dann im trauten Verbund von der Familie von João Paulo. Und dem Fernseher, der rund um die Uhr lief! Es war toll ein Weihnachtsessen, sogar mit Truthahn, zu haben und auch ein paar Menschen, die sich rührend um uns gekümmert haben! Also hier dabke ich Dorival und Marita, Dorival Filho und Aneis und dem Neto Frederico, der etwas überdreht war, aber auch sehr lustig und natürlich den Tieren des Hauses: den Hunden Leite und Mili und dem stolzen Kater Oliver... es war ein besonderes Erlebnis mit Euch!

Danach cruisten wir dann über die Küstenstrassen, die sich in Serpentinen die Sierra entlang udn durch den Mata hindurchschlängelten. Die Steigung betrug bestimmt mindestens 10-15% jeden zweiten Hügel... ein Fahrerlebnis der besonderen Art, vor allem wenn man einen vollbeladen Kleinfiat hat mit Ein-Liter-Motor. Es hat Spass gamacht, ein wenig Rennen mit fünzig km/h zu fahren. Wir kamen dann auch ab und zu in kleine Nester, die nicht mal auf der Karte eingezeihnet waren und nur durch Bremshügel angezeigt wurden, die einem die Achse brechen, wenn man schneller als 2 km/H fährt, das lärmende Erlebnisse hatten dann auch alle Fahrer mindestens einmal... aber wir sind zum Glück ohne Schaden davon gekommen... einmal standen wir dann aber auch von einer Sekunde auf die andere in einem Strassenfest, wo uns Esel und Menschen freundlich zuwinkten oder missmutig schneckengleich aus dem Weg gingen...

Leider verschätzen wir uns immer wieder in Entfernungen und Geschwindigkeiten, so dass wir bei Einbruch der Dunkelheit eine Nacht mitten auf der Strecke waren und es nicht ratsam im Dunkel auf den brasilianische Strassen zu fahren! So dass wir an den Strand runterfuhren, um in einem verschlafenem Nest ein Bett für die Nacht zu finden. Wir waren in der Mitte von nirgendwo und doch war alles ausgebucht, da wir durch Zufall den Ort des "universo parallelo" gefunden hatten... ein Strand-"rave", wo 10.000 Technofanatiker der ganzen Welt von Pilzen getragen unter Palmen über brasilianische Sandstrände fliegen wollen... zum Glück hatte eine der Hausvermieterinnen Mitleid mit uns und liess uns für horende Preise eine Nacht in einem leerstehenden Haus schlafen. Ich bekam sogar die Herzchenbettwäsche - schick wa?

Am nächsten Morgen ging es dann wieder wieter über die Schlaglochpiste in Richtung auf Valencia und dann mit der Fähre nach Morro de São Paulo, dem zwar touristischen aber doch Paradies! Keine Autos - nur Strand und tropische Säfte!!

und auch ein paar Restaurants, wo man abends ganz gutes Essen finden! Viel Pizza rodisio (all you can eat), aber auch ein paar ordentliche Orte!

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